Corona-Skandale um Fauci: NGO korrumpierte Wissenschaft im Kampf um 7,5 Millionen Dollar Steuergeld

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Corona-Skandale um Fauci: NGO korrumpierte Wissenschaft im Kampf um 7,5 Millionen Dollar Steuergeld
Bildquelle: NiUS

Die amerikanische NGO EcoHealth und und David Morens, ein enger Mitarbeiter von Corona-Berater Anthony Fauci, sind Teil eines handfesten wissenschaftlichen Skandals. Sie platzierten geschickt einen Fachartikel in einem angesehenen Wissenschaftsjournal: Er sollte den Laborursprung des Coronavirus zurückweisen und dabei wie unabhängige Wissenschaft wirken. Tatsächlich hatte der Artikel nur ein Interesse: Er sollte Millionen Dollar Fördergeld für EcoHealth ergattern, nachdem der NGO die Fördergelder wegen ihrer Aktivitäten in Wuhan gestrichen worden waren. Morens hat sich inzwischen der Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten schuldig bekannt.

Die NGO EcoHealth Alliance forschte jahrelang gemeinsam mit dem Wuhan Institute of Virology an Fledermaus-Coronaviren. Finanziert wurde das Projekt „Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence“ von der Forschungsbehörde für Infektionskrankheiten NIAID, die damals von Anthony Fauci, dem wichtigsten Corona-Berater der US-Regierung, geleitet wurde. Dabei ging es unter anderem um sogenannte Gain-of-Function-Experimente, bei denen Viren im Labor verändert und teilweise infektiöser gemacht wurden. Am 24. April 2020 beendete die Gesundheitsbehörde NIH die Förderung des Projekts, nachdem die Trump-Regierung prüfen ließ, ob das in Wuhan ausgebrochene Coronavirus aus dem dortigen Institut entwichen sein könnte.

Das setzte eine lupenreine Verschwörung in Gang, wie Morens inzwischen vor Gericht eingestanden hat. EcoHealth-Chef Peter Daszak verschwor sich mit Faucis engem Berater, dem ranghohen NIAID-Beamten David Morens, um einen Fachartikel in die Wege zu leiten, der die Laborursprungshypothese zurückweisen sollte. Auf diese Weise sollten die dubiosen Forschungsaktivitäten in Wuhan und EcoHealth selbst von Verdächtigungen entlastet und und zugleich weitere Forschung beworben werden. Dazu verlegten die Beteiligten ihre Kommunikation auf private Gmail-Konten, damit sie nicht auf den Servern der US-Regierung landete und über Informationsfreiheitsanfragen (FOIA) entdeckt werden konnte. Ihre konspirativen Hintergrundaktivitäten sollten dauerhaft vor den Augen der amerikanischen Öffentlichkeit verborgen bleiben. Doch daraus wurde nichts.

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