Die US-Regierung könnte ihre Unterstützung für die internationale Impfallianz GAVI wieder aufnehmen, die eng mit der Stiftung von Bill Gates verflochten ist. Außenminister Marco Rubio kündigt an, dass die Vereinigten Staaten erneut mit der Organisation zusammenarbeiten wollen und entsprechende Gespräche bereits laufen würden. Es wäre gesundheitspolitisch ein fundamentaler Bruch, der mit der Linie von Robert F. Kennedy eigentlich nicht zu vereinbaren ist. Nicht weil der US-Gesundheitsminister prinzipiell ein „Impfgegner“ wäre, als den Medien ihn fälschlicherweise häufig darstellen. Sondern, weil er ein erklärter politischer Gegner Bill Gates’ ist.
Anlass der Neubewertung sind aktuelle Ebola-Ausbrüche in Afrika. Nach Angaben des Außenministeriums spielen dabei sowohl humanitäre Erwägungen als auch strategische Interessen der Vereinigten Staaten eine Rolle, da GAVI als wichtiger Akteur bei internationalen Impfkampagnen gilt.
Bislang hat sich das Gesundheitsministerium unter Kennedy nicht geäußert. Ob Kennedy den Kurswechsel unterstützt oder weiterhin an seiner bisherigen Position festhält, ist derzeit unklar. Seitens kritischer Wissenschaftler hagelt es aber bereits Kritik:
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