Die Kosten des sogenannten „Bürgergelds“ steigen laut Medienberichten außerplanmäßig um mehr als fünf Milliarden Euro. Gleichzeitig werden die Gesundheitskosten der Leistungsempfänger weiterhin auf die gesetzlich Versicherten abgewälzt.
Grund: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) weigert sich, auch nur eine geringe Kostenbeteiligung aus ihrem Haushalt zu übernehmen. So zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber über steigende GKV-Beiträge für eine Aufgabe, die der Bund aus Steuermitteln finanzieren müsste. Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, René Springer, kritisiert das scharf.
Springer erklärte: „Die Umverteilung läuft in Deutschland zunehmend in die falsche Richtung: von denen, die arbeiten, zu denen, die nicht arbeiten – und leider auch häufig nicht arbeiten wollen. Beschäftigte finanzieren mit ihren Krankenkassenbeiträgen weiterhin die Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern. Das ist keine Solidarität, das ist Abkassieren bei der arbeitenden Mitte.“
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