Reindustrialisierung der USA und Deindustrialisierung Deutschlands

vor etwa 4 Stunden

Reindustrialisierung der USA und Deindustrialisierung Deutschlands
Bildquelle: Tichys Einblick

Elon Musk ist für die Linken und für den deutschen Medien-Mainstream der sprichwörtliche „Gottseibeiuns“. Ein Unternehmer, der politisch Farbe bekennt – ein amerikanischer Multimilliardär, der zu den Blauen hält. Für viele Deutsche endet hier bereits die freie Welt, zumal Unternehmerstimmen aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sind, sobald es politisch heikel wird.

Elon Musk steht zudem, aller Streitigkeiten zum Trotz, fest an der Seite von US-Präsident Donald Trump, einer anderen Persona non grata in der deutschen Öffentlichkeit. Dieser betreibt die wohl aggressivste Form von Reindustrialisierungspolitik, die wir seit dem deutschen Wirtschaftswunder nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt haben.

Mit Zöllen, Deregulierung der Energiepolitik und Steuersenkungen geht Trump ans Werk, und die Zahlen sprechen für ihn: Die Investitionen der Privatwirtschaft steigen zwischen 8 und 10 Prozent im Jahresvergleich. Die US-Wirtschaft wächst stabil mit einer Jahresrate von real 3,5 Prozent, was in etwa dem Anstieg der Arbeitsproduktivität entspricht.

In Deutschland stellt sich die Lage anders dar. Hier ist das Investitionsvolumen der Privatwirtschaft nach Abzug der Abschreibungen zum Jahreswechsel in den negativen Bereich abgerutscht. Die Arbeitsproduktivität stagniert oder erodiert sogar leicht. In Deutschland wird der Laden tatsächlich nur noch flüchtig durch den Schuldenhammer und den Aufbau einer eigenen Kriegswirtschaft zusammengehalten.

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