„Das Land Berlin wird erpresst“: Hackerangriff auf die Verwaltung ist nicht einfach zu beheben

vor 4 Tagen

„Das Land Berlin wird erpresst“: Hackerangriff auf die Verwaltung ist nicht einfach zu beheben
Bildquelle: Apollo News

Bei dem Hackerangriff auf die Berliner Landesverwaltung ist sogenannte „Ransomware“ zum Einsatz gekommen. Sensible Daten sind in erheblichem Umfang abgeflossen oder stehen nur noch verschlüsselt zur Verfügung, können also nicht mehr gelesen werden. Hacker fordern vom Senat ein Lösegeld. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner stellte am Freitag bei einer Pressekonferenz fest: „Das Land Berlin wird erpresst!“

Am Donnerstagnachmittag soll ein Schreiben mit Forderungen bei der Landesverwaltung eingegangen sein. Von wem dieses stammt und wie hoch die Lösegeldforderung ist, wurde nicht bekannt gegeben. Auch wer die Erpresser sind, bleibt ein Geheimnis des Staates und seiner Ermittler. Die Gruppe soll allerdings bekannt sein, berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Gleichzeitig betonte Wegner, das Land Berlin werde „sich nicht erpressen lassen.“ Auf die Forderungen will die schwarz-rote Führung der Stadt nicht eingehen. Die Bundeshauptstadt hat einen „IKT-Notfallstab“ eingerichtet. Er soll die Vorfälle digitalforensisch aufarbeiten. Laut rbb scannt ein US-Unternehmen das Landesnetz. Auch das Bundeskriminalamt ist an den Ermittlungen beteiligt.

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