Woher kommt der Frust im Osten? Diese Frage stellte Louis Klamroth am Montagabend seinen Gästen bei Hart aber fair. Eingeladen waren unter anderem der Sänger Jan „Monchi“ Gorkow, die Professorin für Neue Geschichte Hedwig Richter sowie der Betreiber einer familiengeführten Straußenfarm in Thüringen, Paul Burkhardt.
„Monchi“ betonte wie bei seinen letzten Fernsehauftritten auch in dieser Sendung wiederholt, dass er viele AfD-Wähler aus seinem direkten Umfeld kenne und diese daher nicht verteufeln könne. An einer Stelle fragte er an Burkhardt gerichtet: „Kannst du die Ängst von Leuten verstehen, wenn die sagen: Das Regierungsprogramm der AfD bis zuende gedacht – wir haben Angst davor – Migranten, Schwule, Linke, kannst du da die Angst verstehen, von solchen Leuten?“
Burkhardt verstand die uneindeutig gestellte Frage offenbar so, ob er die Ängste der Menschen, die die AfD wählen, verstehen könne, und entgegnete: „Ja und nein.“ Er kenne persönlich Menschen, die es „erwischt“ habe. „Gewaltdelikt – schade, soll niemandem passieren“, erklärte er und ergänzte: „Wiederum für mich ist eine Gesellschaft bunt und vielfältig.“ Da hakte Klamroth nach, was er mit „die hat’s erwischt“ meine. Burkhardt erklärte: „Messerdelikt und Co“. Seine Bekannten seien nachts auf der Straße erwischt worden.
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