Wirtschaftsministerin Reiche greift Finanzminister Klingbeil frontal an

vor etwa 20 Stunden

Wirtschaftsministerin Reiche greift Finanzminister Klingbeil frontal an
Bildquelle: NiUS

Ausgepfiffen, im Wahlkampf versteckt, die Union im Umfrage-Keller und vom Koalitionspartner erniedrigt und beleidigt: Kanzler Friedrich Merz (CDU) startet mit dem gleichen Chaos aus der Sommerpause, mit dem seine Koalition hineingegangen ist. Doch es kommt noch schlimmer, denn eigentlich müsste Merz schon jetzt die nächste Kabinettsumbildung vornehmen und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) rauswerfen.

Als Robin Alexander am Dienstag den Brief von Reiches Staatssekretär Thomas Steffen an seinen Kollegen Rolf Bösinger im Bundesfinanzministerium öffentlich machte, hielten in der Bundesregierung und der Unionsfraktion etliche Insider den Atem an: Obwohl Reiche im Zuge der Kabinettsumbildung Ende Juli bereits zu einem Verwarn-Gespräch ins Kanzleramt gebeten worden war, schießt ihr Staatssekretär nun erneut frontal gegen den Vizekanzler und erklärt die gemeinsame Reform der Einkommensteuer als das, was sie in Wahrheit ist: „eine heimliche Steuererhöhung“.

Vize-Kanzler Lars Klingbeil (SPD)

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