Das Verbrechen von Belfast: Die Psychologie der Realitätsverweigerung

vor 3 Monaten

Das Verbrechen von Belfast: Die Psychologie der Realitätsverweigerung
Bildquelle: Tichys Einblick

Was geht nur vor in den Köpfen der Medienschaffenden, der regierenden Politiker und ihrer vasallentreuen Anhängerschaft? Wie kann man ernsthaft zu der Auffassung gelangen, dass die Enthauptung eines Menschen auf offener Straße Rechtsextremen „nützen“ würde?

Das Erstarken sogenannter rechter Kräfte – von denselben Kreisen definiert als alle, die weder die halsbrecherische Überlastung unseres Sozialsystems noch den Zerfall der inneren Sicherheit weiter wortlos hinnehmen wollen – ist schließlich in erster Linie Schutz- und Abwehrreaktion: das Symptom einer völlig entgrenzten Migrationspolitik.

Was für ein Gehirnlooping liegt diesem abenteuerlichen Schluss also zugrunde? Ebenso gut könnte man demzufolge behaupten, eine Ladung Pfeffer „nütze“ dem Niesreflex oder der Aufenthalt in der Mittagsglut bei 40 Grad „nütze“ dem Sonnenbrand. Was läuft kognitiv so grundlegend schief, dass es zu derart bizarren Umdeutungen kommt?

Wer die Bilder aus Belfast sieht, Berichte über Messerangriffe, Vergewaltigungen, Parallelgesellschaften und die zunehmende Verrohung des öffentlichen Raums liest und zugleich erlebt, wie Politiker und Journalisten relativieren, Kausalzusammenhänge verdrehen und vor allem vor der politischen Instrumentalisierung solcher Taten warnen, gelangt fast zwangsläufig zu der Frage, ob Europas Eliten ihre eigenen Gesellschaften überhaupt noch für schützens- und verteidigenswert halten.

Man könnte beinahe vermuten, hier sei ein tief verwurzelter Selbsthass am Werk, der die Zerstörung der eigenen Heimat und Lebensart durch unkontrollierte Massenmigration mit nahezu böswilligem Eifer vorantreibt.

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