Jahrelang passierte wenig, nun soll plötzlich alles ganz schnell gehen: Großbritanniens Premier Keir Starmer will das Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche durchsetzen. Die zeitliche Koinzidenz mit den jüngsten Protestbewegungen ist auffällig und legt nahe, dass es in Wirklichkeit um vieles geht – aber nicht um den Schutz von Kindern.
Es dürfte nur wenige Eltern geben, die ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche grundsätzlich ablehnen würden. Es erspart lästige „Aber alle anderen dürfen doch auch!“-Diskussionen und gibt Kindern die Chance, fernab von Suchtmechanismen, Dauerbeschallung und algorithmischer Manipulation aufzuwachsen. Der Gedanke, jungen Menschen ein Stück ungestörter Kindheit und gesunder Hirnentwicklung zurückzugeben, wirkt auf den ersten Blick bestechend.
Viele Kinder haben bereits diverse Social-Media-Plattformen auf dem Handy.
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