„Es ist alles ein einziger Skandal. Es ist alles ein einziges Staatsversagen.“ Mit diesen Worten reagiert NIUS-Kolumnist Ben Brechtken am Dienstag bei NIUS Live auf einen besonders drastischen Fall gescheiterter Abschiebung in Deutschland. Der Sudanese Mohamet E. taucht in den NIUS vorliegenden Unterlagen mit mehr als 16 Identitäten und 61 Straftaten auf – und befindet sich nach NIUS-Informationen noch immer in Deutschland.
Mohamet E. kam 2015 nach Deutschland. 2017 wurde er nach Italien abgeschoben, doch nur zwei Monate später war er wieder in Deutschland. Sein Asylantrag wurde 2018 abgelehnt.
In der Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gab er bereits mehrere unterschiedliche Personalien an. Erst 2024 bestätigten sudanesische Behörden seine Identität. Trotzdem gelang es den zuständigen Behörden fast zwei weitere Jahre nicht, einen Passersatz zu beschaffen. Ein geplanter Abschiebeflug musste deshalb storniert werden.
Fraktionssitzungen: Pressestatements von SPD, Union, AfD, B'90/Grüne & Die Linke | 06.10..26











