Die bayerische Filmförderung hat 2025 erstmals Extra-Gelder für Filmprojekte bewilligt, bei denen Schlüsselpositionen von Frauen oder „Non-Binären“ besetzt sind. Das ergab eine Schriftliche Anfrage von AfD-Landtagsabgeordneten.
Das „Gender Incentive“ wurde im Juli 2023 eingeführt. Anspruchsauslösend sind Produktionsförderungen für Kino- oder TV-Projekte, bei denen mindestens zwei der Schlüsselpositionen Produktion, Regie und Drehbuch von Frauen (seit 2025 auch „Non-Binären“ oder „Diversen“) verantwortet werden. Dafür stehen beim FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) insgesamt bis zu 300.000 Euro jährlich zur Verfügung.
Laut FFF (Gesellschafter unter anderem: Freistaat Bayern, der Bayerische Rundfunk, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien, ZDF) haben sich bis Ende 2025 insgesamt 43 Produktionen für das „Gender Incentive“ qualifiziert. In vier Fällen wurde es bereits eingesetzt: „Windstärke 17“ (das insgesamt mit 550.000 Euro gefördert wird), „Checkerin Marina und das Feueramulett“, „Prinzen bleiben nicht zum Frühstück“ und „Negatives Erscheinungsbild“. Drei der Projekte erhielten je 30.000 Euro, eines 25.000 Euro.
Fraktionssitzungen: Pressestatements von SPD, Union, AfD, B'90/Grüne & Die Linke | 06.10..26











