Ohne Entwicklungshilfe werden die deutschen Krankenhäuser sterben

vor etwa 2 Monaten

Ohne Entwicklungshilfe werden die deutschen Krankenhäuser sterben
Bildquelle: Tichys Einblick

Das Absturzrisiko Nr. 1 für den gewöhnlichen Deutschen scheint inzwischen nicht mehr Alkohol, Arbeitslosigkeit oder Alleinerziehung zu sein, sondern das falsche Kreuz auf dem Wahlzettel. Das wird derzeit kaum irgendwo deutlicher als bei der von verantwortungsloser Politik verursachten Implosion sowohl der Wirtschaft als auch der sozialen Sicherungssysteme. Damit sind genau diejenigen Bürger vom Kollaps der sozialen Absicherung bedroht, die den Beamten- und Parteien-Staat durch eine gigantische Steuer- und Abgabenlast in den vergangenen Jahrzehnten gemästet haben.

Die Billionen-Summen, die dieser Staat den Bürgern abpresst und für destruktive EU-Bürokratie, für linke NGO-Wühlarbeit, für Klima-Wahn, für Atomausstieg, für Corona-Irrsinn, für gewendete Energie, für illegale Migration, für unnötige Kriege und für absurde Auslandsprojekte verschwendet, sprengen inzwischen jegliche Vorstellungskraft. Ein bis vor wenigen Dekaden vernünftiges und dadurch wohlhabendes Land wurde erst zum links-grünen Irrenhaus gemacht, das nunmehr unaufhaltsam in Richtung Armenhaus absteigt.

Man sollte die rasant verfallende Infrastruktur, bei denen groteske Zugverspätungen und marode Brücken wie zuletzt in Bonn nur die Spitze des Eisbergs abbilden, nicht nur mit Galgenhumor quittieren, sondern auch hierzulande die richtige Diagnose stellen, wie es das Ausland längst tut: Deutschland hat fertig. Das Land wurde zur Stecke gebracht durch eine ebenso abgehobene wie inkompetente Politikerkaste, die geradezu mit Wolllust ihre Amtseide bricht und über inzwischen zwei Jahrzehnte eine 60-jährige Aufbauleistung durch sinnlose Verschleuderung von Steuergeldern für rot-grüne Ideologieprojekte zerstört hat.

Nachdem sowohl im „Herbst der Reformen“ als auch im „Frühjahr der Reformen“ sich keine Reform dieser pervertierten Politik hatte blicken lassen, deckt der Sommer nunmehr alle Hässlichkeiten der bankrotten Sozialsysteme auf. Denn bis zur parlamentarischen Sommerpause, die am 11. Juli beginnt, stehen bei den drei wichtigsten Säulen der sozialen Sicherung, der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung, konkrete Maßnahmen der Konkursverwaltung an.

Den Anfang macht die Krankenversicherung, für die der Bundestag bis zur Sommerpause das von Gesundheitsministerin Nina Warken verantwortete „GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ verabschieden soll, das inzwischen besser als „Gesundheitskürzungsgesetz“ bekannt ist.

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