Einst war Keir Starmer der Hoffnungsträger von Labour. 2024 wurde er als Spitzenkandidat der angeschlagenen Partei ins Rennen geschickt. Dabei gelang ihm ein kleines Wunder – er holte nämlich knapp zwei Drittel aller Sitze. Rund zwei Jahre später ist Starmer seit Wochen vom Fenster. Nach etlichen Skandalen wurde er von seiner Partei durch seinen Parteikollegen Andy Burnham ersetzt. Jetzt zieht Starmer endgültig den Stecker und legt sein Mandat im britischen Unterhaus nieder.
Starmer begründete seinen Schritt gegenüber dem Camden New Journal. Dabei erklärte er sinngemäß, seinem Nachfolger den Weg ebnen zu wollen. Starmer hat für seine Zukunft jedoch schon Pläne. Voraussichtlich wolle er sich auf „internationale Angelegenheiten einschlißelich Verteidigung, Sicherheit, Handel und Technologie in einer sich schnell verändernden Welt“ konzentrieren.
Weiter fügte er hinzu: „Ich werde auch weiterhin, wie ich es schon seit langer Zeit mit anderen tue, an der bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen arbeiten“, so Starmer. Denn das Thema würde ihm sehr „am Herzen“ liegen.
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