Wie der NDR und der MDR berichten, handelt es sich bei dem 45-jährigen Tatverdächtigen, der am Montag in Stade mutmaßlich sechs Menschen erschossen hat, um ein Mitglied eines großen Clans aus Hannover. Konkret geht es offenbar um den arabischen Miri-Clan, der in Deutschland vor allem in Bremen ansässig ist und deutschlandweit rund 8.000 Mitglieder zählen soll. Zunächst hatten die Ermittler angegeben, eine Clan-Verbindung sei nicht bekannt.
Anders als in fast allen Medien (eine Zeit lang auch bei Apollo News) berichtet, handelt es sich bei dem Verdächtigen nicht um einen deutschen Staatsbürger, sondern um einen Türken. Der Miri-Clan stammt aus der türkischen Region Mardin, gehört jedoch zur arabischen Minderheit in der Türkei, den Mhallami. Der mutmaßliche Schütze war bereits polizeibekannt, unter anderem wegen Bedrohung, galt jedoch nicht als gewalttätig.
Am Montagmittag soll der 45-Jährige das Feuer in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade eröffnet haben – zuvor hatte er einen Termin im Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter, die sich zum Tatzeitpunkt gemeinsam mit ihrer 34-jährigen Mutter ebenfalls in der Einrichtung befand. Viele der sechs Menschen, die den Schüssen des Mannes zum Opfer fielen, waren an dem Termin beteiligt.
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