Milliardenplan bei der Tabaksteuer droht zum Eigentor zu werden – den Schwarzmarkt freut es

vor 9 Tagen

Milliardenplan bei der Tabaksteuer droht zum Eigentor zu werden – den Schwarzmarkt freut es
Bildquelle: Apollo News

Die Bundesregierung steht kurz davor, ein weitreichendes Steuerpaket im Konsumbereich durchzusetzen. Ab 2028 soll eine neue Zuckersteuer auf Getränke eingeführt werden. Außerdem steht zum 1. Januar 2027 eine Anhebung der Steuern auf Spirituosen, Schaumwein und Alkopops um 20 Prozent ins Haus. Ab nächstem Jahr sollen darüber hinaus jährliche Tabaksteuererhöhungen umgesetzt werden – und diese könnten gravierende Folgen haben.

Bis 2030 könnte der Preis für eine Schachtel in vier Schritten auf fast zwölf Euro steigen (Apollo News berichtete). Neben der zusätzlichen finanziellen Belastung, die den Verbrauchern damit auferlegt wird, droht ein Erstarken des Schwarzmarkts und des Schmuggels. Genau davor warnt nun der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) in seinem Monatsbericht.

„Nutznießer der Tabaksteuererhöhungen scheint vorrangig der illegale Markt zu sein“, erklärte BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke. Weiter führte er aus, dass hinter dem Schwarzmarkt organisierte kriminelle Banden stünden, die auf höhere Preise und größere Preisunterschiede regelrecht warten würden. Jeder zusätzliche Anreiz für illegalen Handel und illegale Produktion lande „am Ende in den Kassen der organisierten Kriminalität“.

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