Merz und Macron wollen Verbrenner-Aus weiter aufweichen

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Merz und Macron wollen Verbrenner-Aus weiter aufweichen
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Deutschland und Frankreich wollen die geplanten EU-Vorgaben für Neuwagen ab 2035 stärker lockern als bislang vorgesehen. Nach Informationen des Handelsblatts haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf die Grundzüge einer gemeinsamen Position verständigt. Im Gegenzug soll Berlin strengeren europäischen Produktionsvorgaben für die Autoindustrie zustimmen.

Das Handelsblatt beruft sich auf drei Insider. Demnach stehen die wesentlichen Punkte der deutsch-französischen Initiative fest. Über Einzelheiten wird nach Angaben von EU-Diplomaten noch verhandelt.

Das geltende EU-Recht verlangt, dass die durchschnittlichen CO2-Emissionen neu zugelassener Fahrzeuge ab 2035 gegenüber 2021 um 100 Prozent sinken. Damit dürften Neuwagen im Flottendurchschnitt kein CO2 mehr ausstoßen. Für herkömmliche Verbrenner käme das faktisch einem Zulassungsverbot gleich.

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