Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat seine Klage gegen den Entzug seines Doktortitels zurückgezogen, wie Apollo News aus CDU-Kreisen erfuhr. Zuerst berichtete die Bild. Damit lässt Voigt die Entscheidung der Technischen Universität Chemnitz nicht länger gerichtlich überprüfen. Der Entzug wird damit rechtskräftig.
„Ein Rechtsstreit über mehrere Instanzen kann sich über Jahre hinziehen. Er bindet viel Zeit, viel Aufmerksamkeit“, begründete Voigt seinen Schritt. Seine „ganze Kraft, Energie und Aufmerksamkeit“ wolle er künftig den Bürgern Thüringens widmen. Er brauche einen „freien Kopf“, unter anderem für die Aufstellung des nächsten Landeshaushalts.
Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, erklärte der CDU-Politiker weiter. „Ich persönlich habe viel Arbeit in meine Dissertation gesteckt. Aber ich möchte mich ohne irgendwelche Abstriche auf das konzentrieren, was vor uns liegt.“
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