Der Anteil der Schulden am Bundeshaushalt soll sich bis 2030 fast verdoppeln. Das geht aus einer internen Unterlage des Bundesfinanzministeriums hervor, wie der Spiegel berichtet. Zwei Zahlen machen das Ausmaß des Problems deutlich.
Die erste Zahl: die Kreditfinanzierungsquote. Sie sagt aus, welcher Anteil des Bundeshaushalts mit Schulden finanziert wird. Die Zahl lag 2025 bei 13,6 Prozent und soll 2030 bei 26,3 Prozent liegen, sich also nahezu verdoppeln.
Noch stärker steigt die zweite Zahl, die Zins-Steuerquote: Sie beziffert den Anteil der Steuereinnahmen, den der Bund für Zinsen aufwenden muss. Sie lag im vergangenen Jahr bei 7,7 Prozent und soll der Aufstellung zufolge bis 2030 auf 18,4 Prozent steigen – also sogar um mehr als das Doppelte ansteigen.
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