Bei der Eröffnung des Obama Presidential Center in Chicago ist Altkanzlerin Angela Merkel mit stehenden Ovationen empfangen worden. Die frühere Bundeskanzlerin gehörte zu den internationalen Ehrengästen der Veranstaltung, an der neben Barack Obama auch die früheren US-Präsidenten Joe Biden, Bill Clinton und George W. Bush teilnahmen.
Trump war bei der Einweihung des Zentrums nicht dabei. Obama-Foundation-Chefin Valerie Jarrett sagte NBC News, die Entscheidung habe mit dem Fokus der Veranstaltung auf Unterstützer Obamas und der Arbeit am Center zu tun. Zugleich erklärte sie, Trump könne das Zentrum künftig besuchen. „Wir haben gesagt: Wenn Präsident Trump kommen und eine Führung machen möchte, würden wir ihm gern diesen Campus zeigen und ihm all die großartigen Dinge zeigen, die wir zu bieten haben – sowohl für die Menschen, die hier leben, als auch für die Menschen, die aus aller Welt zu Besuch kommen“, sagte Jarrett.
Das Center solle daran erinnern, „wie besonders, wie kostbar unsere Demokratie wirklich ist“, sagte der frühere US-Präsident Obama bei der Einweihung. Zudem betonte Obama die Bedeutung unabhängiger Institutionen. Militär und Strafverfolgungsbehörden schuldeten ihre Loyalität „nicht einem Präsidenten oder einer politischen Partei, sondern dem Volk und unserer Verfassung“.
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