Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die AfD scharf attackiert und die Linke gleichzeitig in Schutz genommen. Die CDU-Politikerin sprach zum Auftakt der Deutschlandfunk-Podcastreihe „Merkel unplugged“ in Berlin mit Schulklassen aus ganz Deutschland.
„Für mich gibt es schon noch einen Unterschied“, sagte Merkel zu den beiden Parteien. „Generell“ seien die Ansichten der Linken „im großen und ganzen nicht gegen unser Grundgesetz. Bei der AfD habe ich da sehr viel mehr Zweifel“, sagte Merkel. „Mit der AfD, bin ich der Meinung, sollte man nicht zusammenarbeiten.“
Mit Blick auf Sachsen-Anhalt begründete sie ihre Haltung und kritisierte die Wahl von AfD-Landtagspräsident Tobias Rausch: „Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen möchte, wer das Bauhaus nicht mehr finanzieren möchte“, nannte Merkel als konkrete Belege für ihre Zweifel an der Verfassungstreue der AfD. „Da würde ich den Landtagspräsidenten nicht wählen.“
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