Bei AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Dorothee Bär will „länderübergreifendes Hilfsnetzwerk“ für Wissenschaftler

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Bei AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Dorothee Bär will „länderübergreifendes Hilfsnetzwerk“ für Wissenschaftler
Bildquelle: Apollo News

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär warnt vor einem „großen Schaden“, sollte in Sachsen-Anhalt die AfD an die Macht kommen. Deshalb müsse es ein „länderübergreifendes Hilfsnetzwerk“ geben. In Sachsen-Anhalt gebe es „viele wichtige Forschungseinrichtungen – allen voran das Bauhaus und die Leopoldina“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem Interview. Die AfD hatte unter anderem 2024 das Bauhaus als „Irrweg der Moderne“ bezeichnet und eine kritische Auseinandersetzung gefordert.

Wenn die „komplette Förderung“ durch den Landeshaushalt eingestellt werde, könnte die Leopoldina unter Umständen ihre Bibliothek mit Originalhandschriften von Albert Einstein nicht halten, so die CSU-Ministerin. „Der Bund und die anderen 15 Länder könnten das nicht kompensieren.“ Ebenso wichtig ist ihr die Einrichtung eines „länderübergreifenden Hilfsnetzwerks“, wenn die Wissenschaftsfreiheit in dem Bundesland beeinträchtigt werden sollte.

„Wenn ganze Forschungsbereiche gestrichen werden sollten, müssen wir sehen, dass möglichst viel Personal an den Universitäten in anderen Bundesländern aufgefangen würde“, sagte Bär. Das sei auch für Hochschulen nicht einfach. Doch unter Wissenschaftlern, dem Bund und den Ländern habe es im letzten halben Jahr eine geschlossene Haltung gegeben. Das sei gut.

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