AfD-Fraktionschef Ulrich Siegmund hat den geplanten Wahlboykott der CDU in Sachsen-Anhalt scharf kritisiert. In der MDR-Sendung „Fakt ist!“ am Mittwochabend lieferte er sich darüber einen Schlagabtausch mit dem stellvertretenden Unionsfraktionsvorsitzenden im Bundestag, Sepp Müller.
Dieser warf dem AfD-Politiker vor, sich „unanständig“ zu verhalten. Müller kritisierte, dass Siegmund Russland in einem Antrag zum Krieg nicht als Aggressor benannt habe. Zudem unterstelle er den Unterstützern der Ukraine, keinen Frieden zu wollen.
Siegmund entgegnete, dass die CDU seine Einladung zu Gesprächen über eine Regierungsbildung bereits innerhalb eines Tages abgelehnt habe. Er warf der Union wiederum vor, durch ihre Unterstützung der Ukraine den Krieg weiter zu forcieren. Anschließend fragte er Müller: „Würden Sie mit mir gemeinsam sich an einen Tisch setzen und überlegen, wie wir die Prozesse in diesem Land gemeinsam gelöst kriegen? Oder sagen Sie nein?“
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