In Deutschland steigt der Anteil der Erwachsenen mit einem negativen Schufa-Eintrag. Zugleich schließen Verbraucher immer mehr Kleinkredite ab. Das berichtet der Focus unter Berufung auf den neuen Risiko- und Kreditkompass der Auskunftei.
Zum Jahresende 2025 war bei 8,1 Prozent der Erwachsenen mindestens ein Negativeintrag hinterlegt. Ende 2024 lag der Anteil noch bei 7,9 Prozent. Rund 88.000 Menschen beantragten im vergangenen Jahr eine Privatinsolvenz. Das ist der höchste Stand seit 2021.
Schufa-Chefin Tanja Birkholz sieht dennoch keine flächendeckende Zuspitzung. „Von einer Pleitewelle der Deutschen kann keine Rede sein“, sagte sie gegenüber dem Focus. Allerdings würden sich die Belastungen „bei einem wachsenden Teil der Bevölkerung“ zunehmend verfestigen.
Berlin: SPD, Linke und Grüne zu Ergebnis der Vorsondierungen | 08.10.26











