Macht statt Moral: Nie wieder sollten SPD und Grüne „nie wieder“ sagen

vor etwa 1 Stunde

Macht statt Moral: Nie wieder sollten SPD und Grüne „nie wieder“ sagen
Bildquelle: Apollo News

Es ist schon bemerkenswert, was alles an Flexibilität, Nachsicht und Verständnis gegenüber Radikalen aufgebracht werden kann – solange es nicht um Radikale in der AfD geht. Für Die Linke reicht ein gemeinsamer Gang von Elif Eralp mit ihren Gegenstücken von SPD und Grünen über eine Open-Air-Ausstellung am Jahrestag des Massakers vom siebten Oktober, um alles zu vergeben und zu vergessen.

Da setzen Eralp und Co. betroffene Mienen auf und schauen sich noch mal an, was haufenweise Wähler der Linken in Berlin bejubelt und begrüßt haben – den schlimmsten Massenmord an Juden seit dem Holocaust. Danach kann man dann in Ruhe darüber weiterverhandeln, wie man dieses Milieu in Regierungsverantwortung hievt.

Dann denkt man sich einen hammerharten Mechanismus aus: Flankiert von ein paar Lippenbekenntnissen zum „Schutz jüdischen Lebens in Berlin“ soll ein Gremium aus den Parlamentarischen Geschäftsführern der drei Fraktionen antisemitische Ausfälle von Abgeordneten feststellen und sanktionieren können. Aber nur einstimmig: Werden die sich dabei nicht einig, soll ein „Expertengremium“ übernehmen. Die Linke kontrolliert den Antisemitismus der Linken jetzt einfach selbst.

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