Die Nichtregierungsorganisation Campact hat eine Liste veröffentlicht, die es Werbetreibenden empfiehlt, bei 62 angeblich „menschenverachtenden“ Publikationen, sie nennen es „Hetzkanäle“, keine Werbung mehr zu schalten. Auf der Liste ist auch „Tichys Einblick“.
Einige Unternehmen reagieren schon darauf und erarbeiten „Sperrlisten“. Darunter auch Aldi Süd, die DEVK-Versicherung, Immowelt und Edeka. Zu den berühmt-berüchtigten EU-Sanktionen ist es jetzt nur noch ein kleiner Schritt.
Der immer unerbitterlicher geführte Kampf um „unsere Demokratie“ macht jetzt auch vor Libertären keinen Halt mehr. Dass er in München neue Schlagzeilen macht, ist eine Ironie der Geschichte.
München war schon in den 1920er Jahren die „Hauptstadt der Bewegung“. Nach dem Versailler Vertrag von 1919 entwickelte sich in München eine „Frontstellung gegen alles Linke und Liberale“.
Heute, rund 100 Jahre später haben sich die politischen Standortbestimmungen deutlich geändert und auch das Libertäre wird als Kampfobjekt von den Demokratieschützern des politisch-medialen Komplexes zur Zielscheibe fragwürdiger Angriffe.
Die in München ansässige Abendzeitung liefert die dazu passenden Schlagzeilen – ein Musterbeispiel eines heraufziehenden politisch-medialen „Shitstorm“:
„Ludwig von Mises floh vor den Nazis, heute dient sein Name als Schutzschild“.
„Münchens dunkler Kosmos um die AfD: Bayerischer Hof wirft Demokratiefeinde raus – Mitten in München ist ein Netzwerk aus Reichen, Ökonomen und Publizisten gewachsen, das die Demokratie infrage stellt – und die AfD im Landtag und Bundestag berät.“
„Verschwörungsgipfel in München? Luxus-Hotel prüft jetzt Konsequenzen“
SPRENGSTOFF-DROHNE IN LEIPZIG: Putin stinksauer! Deutsche Sanktionen seien "schwerer Fehler" | LIVE








