Am Mittwoch hat die Linken-Vorsitzende Ines Schwerdtner die AfD im Deutschen Bundestag als „Nachfahren der Verbrecher des Holocaust“ bezeichnet. Anlass ihrer Rede war die von Union und SPD einberufene „Aktuelle Stunde“ zum Linken-Parteitag. Dabei sollte es um die Aussage ihres Co-Vorsitzenden Luigi Pantisano gehen, es gebe zwischen der CDU, der AfD und Faschisten keinen Unterschied. So hatte dieser sich am Freitag am Rande des Parteitags gegenüber Bild geäußert.
Später entschuldigte sich Pantisano für seine Aussage (Apollo News berichtete). „Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen“, sagte er. „Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen, die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen.“
In ihrer Rede nahm Schwerdtner darauf Bezug und erklärte, seine Entschuldigung zeuge von Größe. Daraufhin gab es Protest von den Unionsabgeordneten. In ihrer Rede arbeitete sich Schwerdtner weiter hauptsächlich an der CDU ab und warf der Partei vor, „mit der Kettensäge den Sozialstaat schreddern“ zu wollen.
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