Konstantin von Notz gehört fraglos zu den schillerndsten Figuren, die die Grünen im Deutschen Bundestag aufzubieten haben. Und zu den umstrittensten. Aus Gründen.
Der 55-jährige Jurist war als Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Kontrolle der Nachrichtendienste des Bundes immer wieder damit aufgefallen, mit vermeintlichem Wissen aus dieser Tätigkeit gegen die politische Konkurrenz zu argumentieren.
Das tat er natürlich immer nur in eine Richtung: nach rechts. Linken Extremismus scheint der Mann aus Mölln in Schleswig-Holstein nicht so schlimm zu finden. Herr von Notz kritisierte die Union heftig dafür, die Wahl einer Abgeordneten der „Linken“ in das Parlamentarische Kontrollgremium blockiert zu haben. Die AfD möchte er insgesamt verbieten, aber für die umbenannte SED will er die Türen zu unseren Geheimdiensten aufmachen.
Wir haben es also mit einem – sagen wir mal: schwierigen Charakter zu tun.
Kritik an den Mächtigen ist für den Überzeugungslinken inzwischen auch eher unerwünscht – jetzt, da er selbst zu den Mächtigen gehört.
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