Bis zu 200.000 weitere Jobs könnten Experten zufolge in den Strudel der VW-Krise geraten!
Ob Werksschließungen, die VW-Chef Oliver Blume unter dem Druck von Politik und IG Metall vorerst vermeiden will, oder eine Halbierung der Modellpalette bei gleichzeitig drastischer Verringerung der Belegschaft: Beides hätte für viele Regionen dramatische Folgen, befürchten Ökonomen. Speditionen, Einzelhandel, Handwerksbetriebe, Hotels, Restaurants und Bäckereien würden dann Kunden und Gäste verlieren. Zulieferer bangen um ihre Aufträge. Laut Ökonom Thomas Puls vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) gehen Studien davon aus, dass an einem Job bei großen Herstellern wie Volkswagen durchschnittlich 2,5 bis drei weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern hängen.
Gleichzeitig brechen den Kommunen an den VW-Standorten Gewerbesteuereinnahmen weg. In Emden, Neckarsulm und Zwickau warnen Politiker bereits vor schweren Folgen für ihre Regionen. VW will weltweit 100.000 Jobs streichen, 50.000 davon allein in Deutschland.
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