Wie deutet man diese Parallele zwischen der SPD und der SPÖ? Mit der Parteifarbe hat es nichts zu tun, wohl aber mit dem Wesen des Berufspolitikers. Lars Klingbeil folgte seinem österreichischen Amtskollegen Andreas Babler. Dem Druck aus ihren Parteien auf einen anderen Vorsitzenden geben sie nach, aber selbständlich wollen sie wie alle Berufspolitiker den erreichten Besoldungsstand als Bundesminister plus Verzierung als Vizekanzler behalten.
Finanzminister will Klingbeil bleiben, unabhängig vom Parteivorsitz, sagte er am 12. Oktober nach der Sitzung des SPD-Präsidiums. Die gesamte SPD-Spitze soll auf einem Parteitag im Dezember oder Januar neu gewählt werden, habe das Präsidium einstimmig beschlossen: „Die Frage stellt sich ehrlicherweise für mich überhaupt nicht. Ich bin sehr gerne Finanzminister und Vizekanzler dieses Landes und werde das auch weiterhin bleiben.“ Ob er selbst erneut für den Vorsitz kandidiert, ließ er offen. – So formuliert ein Berufspoliker das Nein.
Kalkulierter Koalitionsbruch? Rumort es nicht nur im Mitte-Berliner-Geschwätz-Viertel. CDU-Rentenexperte Reddig wirft MeckPomm-MP Schwesig vor, den Rentenstreit und den Rücktritt von Bärbel Bas bewusst zu eskalieren. Während Merz die schwarz-rote Koalition zusammenhalten will, inszeniere sich der linke SPD-Flügel als Schutzpatron der Sozialkassen für den Ausstieg aus der Regierung. Die CDU-Führung stehe vor den Trümmern ihrer Koalitionsstrategie. Eine Zweck-Ehe, deren Partner sich gegenseitig mit Sabotagevorwürfen überziehen, besitze keine Zukunft. Die Erosion von Schwarz-Rot belege den endgültigen Bankrott des Parteienkartells. – Hören Sie bitte mal rein, was die Frau gegen Blau über Schwarz sagt und wie.
PUTINS KRIEG: Ukraine blind unter russischem Bombenhagel! Selenskyj attackiert USA scharf | LIVE











