Middelberg: Schon der „Verdacht“ auf CDU-Stimmen für AfD-Ministerpräsidenten müsse ausgeschlossen werden

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Middelberg: Schon der „Verdacht“ auf CDU-Stimmen für AfD-Ministerpräsidenten müsse ausgeschlossen werden
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CDU-Fraktionsvize Mathias Middelberg hat den geplanten Auszug der CDU-Abgeordneten bei der Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt verteidigt. In der ARD-Sendung Maischberger erklärte er am Mittwochabend, es müsse verhindert werden, dass auch nur der Verdacht aufkomme, CDU-Abgeordnete könnten den AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen.

„Jedenfalls entscheidend ist, dass wir den Verdacht, ich sag mal auch überhaupt nur den Verdacht ausschließen, dass Mitglieder der CDU-Fraktion dort einen AfD-Kandidaten ins Ministerpräsidentenamt wählen“, sagte Middelberg. Es sei wichtig, dass eine solche Unterstützung ausgeschlossen werde. „Denn alles andere würde ich auch für untragbar halten, wenn CDU-Abgeordnete einen AfD-Mann als Ministerpräsidenten wählen. Das würde ich wirklich für unerträglich halten.“

Die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt hatte am Dienstag beschlossen, bei der für Dezember vorgesehenen Wahl Siegmunds geschlossen den Plenarsaal zu verlassen. 14 der 15 Abgeordneten stimmten dafür, ein Abgeordneter enthielt sich. Damit soll verhindert werden, dass einzelne CDU-Abgeordnete bei der geheimen Abstimmung für den AfD-Politiker stimmen können.

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