Nach Klimareferendum: Hamburg erhält Vorgeschmack auf die Folgen des Ökosozialismus

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Nach Klimareferendum: Hamburg erhält Vorgeschmack auf die Folgen des Ökosozialismus
Bildquelle: Tichys Einblick

Im hohen Norden setzt in den Wintermonaten die Dämmerung bekanntlich früher ein als im Süden. Seit sich die Hamburger Bürgerschaft im klimaapokalyptischen Furor die Ketten der CO2-Regulierung fester gezogen hat, scheint diese Beobachtung auch auf den wirtschaftlichen Schattenwurf zuzutreffen.

Überall im Land zeigen sich die Symptome einer schweren ökonomischen Erkrankung: Hunderttausende von Jobs gehen jedes Jahr verloren, Zehntausende Patente wandern gemeinsam mit ebenso vielen hoch ausgebildeten Fachkräften ins Ausland. Die nackten ökonomischen Kennziffern aus Hamburg allerdings weisen auf eine Sondersituation hin: 97.800 Arbeitslose meldete die Hansestadt für den August – dies ist der höchste Stand an Unterbeschäftigung seit Mai 2006. Deutschlandweit stieg die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen erstmals wieder über drei Millionen. Die Quote liegt bei 6,5 Prozent. In Hamburg liegt sie bei 8,6 Prozent – markant vor allem über dem westdeutschen Durchschnitt, der bei etwa 6,0 Prozent pendelt.

Dieser Graben wird sich öffnen. Dies stellt allein die Vorverlegung der Klimaneutralität auf das Jahr 2040 sicher. Die Bürgerschaft dekretierte es: Stadt, Gewerbe und private Haushalte müssen bis zu diesem Zeitpunkt vollständig auf die Emissionen von CO2 verzichten. Dabei weiß jeder vernünftige Mensch, dass dieser ideologische Unfug aus physikalischen, ökonomischen und sozialen Erwägungen zum Scheitern verurteilt ist – ein infantiles Märchen aus dem Paulanergarten ökosozialistischer Zivilisationsfeinde.

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