Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal KiKA hat wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Spitzenkandidaten von AfD und CDU, Ulrich Siegmund und Sven Schulze, von der Landesschülersprecherin interviewen lassen. Das Gespräch mit Siegmund sorgt nun unter Linken für Empörung und heftige Kritik.
Im Mittelpunkt der Kritik steht dabei der Umgang des ZDF mit dem AfD-Politiker. Seine Aussagen im Interview seien nicht ausreichend eingeordnet worden. Insbesondere wird kritisiert, dass bei mehreren politischen Aussagen eine kritische Einordnung durch die Redaktion ausblieb.
Besonders der Umgang mit Siegmunds Antwort auf die Frage zum Geschichtsunterricht stößt bei Linken auf Kritik. Die Landesschülersprecherin wollte von dem AfD-Politiker wissen, wie Heimatliebe und Patriotismus in der Schule stärker vermittelt werden könnten. Siegmund erklärte daraufhin, es sei weltweit normal, stolz auf die eigene Kultur, das eigene Land und die eigene Geschichte zu sein. Deutschland habe „Höhen und Tiefen“ erlebt, man könne sich aber „nicht immer nur für unsere Geschichte schämen“. Zudem sprach er sich dafür aus, die Lehrpläne zu überarbeiten, da bestimmte Themen aus seiner Sicht zu stark gewichtet würden.
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