1,44 Millionen Dateien der Berliner Senatsverwaltung sind seit Freitag im Darknet öffentlich verfügbar. Auch Apollo News konnte diese einsehen. Dabei wird das drastische Ausmaß des Datenlecks ersichtlich: Von hochsensiblen Personaldokumenten wie Zeugnissen und Gehaltsabrechnungen bis hin zu geheimen Plänen für den Verteidigungsfall sind sämtliche Daten jetzt öffentlich einsehbar.
Wie Bild berichtete, handelt es sich bei den Daten um insgesamt 5,26 Terabyte, darunter 46.522 Verträge, 16.389 E-Mail-Adressen, 5.941 Passwörter und 5.000 Personalakten. Darunter befinden sich Daten aus allen möglichen Abteilungen der Berliner Senatsverwaltung, wie die SZ feststellt. Unter anderem wurden Unterlagen der Fachbereiche, interne Mails und Dokumente zu politischen Prozessen offengelegt.
Insbesondere das Ausmaß der veröffentlichten Personaldokumente ist erheblich. Nach Auswertungen des Tagesspiegels stellten die Hacker neben Reha-Unterlagen und eingescannten Ausweisen sogar Geburtsurkunden der Kinder von Angestellten ins Darknet. Auch vor Akten zu Disziplinarverfahren und Personaldokumenten, die als „vertraulich“ gekennzeichnet waren, machten die Hacker nicht halt.
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