Jan Josef Liefers übt scharfe Kritik an linken Bewegungen und der Corona-Politik

vor etwa 2 Monaten

Jan Josef Liefers übt scharfe Kritik an linken Bewegungen und der Corona-Politik
Bildquelle: Apollo News

Im Podcast des Journalisten Paul Ronzheimer hat sich der Tatort-Schauspieler Jan Josef Liefers ausführlich zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Deutschland geäußert. Unter anderem kritisierte er linke Bewegungen wie Black Lives Matter oder Fridays for Future: „Dieses Krawallige, Laute und Fordernde war nicht so eine gute Idee. Und das hat viele Leute aufgebracht“, resümierte der Schauspieler.

Auch die Ausdifferenzierung von Geschlechtsidentitäten überfordere viele Menschen, so Liefers: „Auf einmal hörte man: Mein Gott, es gibt über 70 Geschlechter. Dann lernte man die Buchstaben auswendig: LGBTQ (…) Heute sind das dreimal so viele Buchstaben. (…) Keiner meiner schwulen Freunde kann das. Und alle sind ein bisschen überfordert“, so der Protagonist der friedlichen Revolution 1989.

Insgesamt attestierte der Schauspieler den Deutschen eine politische Erschöpfung. „Mein Gefühl für Deutschland ist, dass die Leute müde geworden sind, ständig am Kragen gepackt und geschüttelt zu werden – verbal“, so Liefers. Mit der Grenzöffnung durch Angela Merkel 2015 habe sich diese Negativstimmung verschärft und mit der Covid-Pandemie dann ihren Höhepunkt erreicht. „Damals schrieben hochintelligente Menschen mit gutem Geschmack und guten Kenntnissen Sachen wie: Jetzt ist Schluss mit Geduld, jetzt gehört ein tiefer Keil in die Gesellschaft getrieben. Und die Guten müssen von den Schlechten getrennt werden“, erzählt Liefers. Eine solche gesellschaftliche Spaltung habe ihn nachdenklich gemacht: „Es ist so viel Klugheit da und so wenig Weisheit. Wo ist die eigentlich hin?“

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel