Drei Jahre, nachdem Hamas-Terroristen am 7. Oktober 2023 in Israel etwa 1.200 Menschen ermordeten und 251 entführten, sagen Stimmen aus dem Gazastreifen: Den 7. Oktober wollen Hamas und Unterstützer wiederholen. In den Straßen wurde während der Trauerzüge für Hamas-Kommandeure und von Israel getötete Hamas-Mitglieder gesungen: „Der 7. Oktober wird zurückkehren! Es kommt zurück!“
Und: „Eid [Urlaub] für euch, Eid; der 7. Oktober ist der Tag des Eids, und „Ganz Gaza ist Hamas … ganz Gaza ist Hamas.“
Bei einer Beerdigung: „Hören, hören Sie, alle Menschen, ganz Gaza ist für die Hamas, keine internationalen Kräfte, nur die ewige Hamas.“ Bei einer anderen Beerdigung: „Das Schwert gegen das Schwert… wir sind die Männer von Mohammad Deif!“ (getöteter Oberbefehlshaber der Al-Qassam-Brigaden). „O Märtyrer, ruhig, ruhig … wir werden den Kampf fortsetzen!“ „Sag Allah und erhebe deine Stimmen… entweder befreien wir es [Palästina], oder wir sterben!“
Die Gesänge enthüllen, was Reden über Frieden und Wiederaufbau verbergen. Die Slogans werfen die grundlegende Frage für jeden zur Zukunft des Gazastreifens auf: Was genau hat sich geändert?
Donald Trumps 20-Punkte-Friedensplan sagt, Gaza soll eine „deradikalisierte terrorfreie Zone“ werden, die keine Bedrohung für seine Nachbarn darstellt. Der Plan sieht Entwaffnung, Entmilitarisierung und eine internationale Sicherheitskraft vor. Es sieht auch einen Prozess vor, der die Denkweise und Erzählungen in Gaza ändern soll, indem Toleranz und friedliches Zusammenleben betont werden.
Der Fahrplan geht weiter. Er fordert die Stilllegung schwerer Waffen, militärischer Produktionsstätten, Waffendepots und Tunnel und sagt, am Ende des Prozesses solle nur das Nationale Komitee für die Verwaltung von Gaza Waffen im Gazastreifen halten, speichern oder kontrollieren. Die Roadmap beschreibt ihre Ziele ausdrücklich als ein Gaza ohne Hamas-Kontrolle.
Auf dem Papier spricht der internationale Plan von Deradikalisierung. Auf den Straßen bieten die Begräbnisgesänge ein dramatisch anderes Bild. Hamas-Anhänger skandieren: „Der 7. Oktober wird zurückkehren.“ Auf dem Papier ist das Ziel friedliches Zusammenleben. Versammlungen verkünden, Gaza gehört der Hamas und internationale Streitkräfte werden abgelehnt.
Nicht jeder Palästinenser in Gaza teilt diese Ansichten. Gaza hat viele Palästinenser mit unterschiedlichen Erfahrungen, Meinungen und politischen Loyalitäten – und die meisten haben Angst, sie auszudrücken. Die fortgesetzten öffentlichen Parolen zeigen, die ideologische Botschaft der Hamas mobilisiert unverändert Tausende von Anhängern – Kundige sagen, es ist wie im Iran, ruft das Regime zu Kundgebungen auf, geht hin, wer nicht negativ notiert werden will.
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