Gestern Abend ließ sich Ursula von der Leyen nicht sehen – Worte hätten beredter nicht sein können. Mit Islands sozialdemokratischer Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir zusammen war sie sich sicher, endlich wieder einen Staat mehr unter die Fuchtel der EU holen zu können – was sie als ihren persönlichen EU-Sieg und einen über den US-Gottseibeiuns Donald Trump gefeiert hätte.
Doch in Island gab es nur in der – wie in allen Hauptstädten des ganzen Westens – grün karierten Haupstadt Reykjavik (140.000 Einwohner von nicht ganz 400.000 in Island insgesamt) eine Mehrheit pro EU. Das Land war überwiegend dagegen, die Jüngeren und Älteren überall noch deutlicher, Bauern und Fischer wollten schon gar nicht unter Bürokraten-Brüssel. Mein alter Freund, weit genug entfernt von Reykjavik, sagt: Wenn wir eine Schutzmacht wollen, nehmen wir Amerika gegen China – und nicht die größenwahnsinnige und ewig zerstrittene EU ohne Divisionen.
Für die Brüsseler Bürokratie und UvdL persönlich wurde Image-Schaden, was das Image aufpäppeln sollte.
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