Oh Gott, oh Gott, oh Gott, diese Sendung ist eigentlich nur mit einem ziemlich dicken Frottee-Kopftuch zu ertragen. Als Güner Balci, Lamya Kaddor und Khola Maryam Hübsch zur Hochform auflaufen, bleibt von der Talksendung nicht mehr viel übrig. Die Stimmen werden immer lauter, werden immer höher, und das Zuhören: eine einzige Qual.
Dabei geht es doch eigentlich um den ach so friedliebenden Islam. „Wir haben ein Problem, und zwar ein gewaltiges“, sagt Sascha Adamek, der einzige männliche Gast der Runde. Als Investigativjournalist recherchiert er seit einem Dutzend Jahren über Allah und den ganzen Rest, den Islamismus vor allem und dessen Auswirkungen auf die deutsche Gesellschaft.
Ebenfalls in Berlin-Neukölln sei eine Kindertagesstätte geplant worden, deren Betreiber sogar Verfasser einer Fatwa (islamisches Rechtsgutachten auf Basis der Scharia) gewesen sei. Sage und schreibe 4,2 Millionen Euro an Steuermitteln habe Berlin in das Projekt geschossen. Das Geld sei unbekannt versickert, so Adamek, aber selbst als die ersten 900.000 Euro bereits weg waren, habe niemand die Bremse gezogen. Die Millionen seien munter weitergeflossen. Ergebnis: „Das Geld ist weg“, sagt der Journalist.
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