In Griechenland und Spanien: KI-gestützte Kameras überwachen zunehmend den Verkehr

vor etwa 1 Stunde

In Griechenland und Spanien: KI-gestützte Kameras überwachen zunehmend den Verkehr
Bildquelle: Apollo News

Griechenland und Spanien setzen bei der Verkehrsüberwachung immer mehr auf KI-gestützte Kameras. Diese Überwachung des Verkehrsraums, die immer weiter ausgebaut wird, betrifft auch deutsche Urlauber. Ordnungswidrigkeiten im Verkehr werden, sofern sie einschließlich der Verfahrenskosten 70 Euro oder mehr kosten, auch in Deutschland vollstreckt.

Doch die KI macht auch Fehler. Wie die griechische Zeitung Ta Nea berichtet, gibt es etliche durch die KI verursachte Fehler. Ein Fahrer kratzte sich während der Fahrt mit der Hand am Ohr. Die KI machte daraus eine illegale Benutzung des Handys mit der Folge eines Bußgelds in Höhe von 350 Euro und eines 30-tägigen Fahrverbots. Der Fahrer musste gegen den Bußgeldbescheid und den Führerscheinentzug Einspruch einlegen. Erst dann stellte die Polizei fest, dass es sich um keinen Verstoß gehandelt hatte.

In einem anderen Fall entdeckte die KI einen nicht angeschnallten Beifahrer. Doch diesen Beifahrer gab es nie. Stattdessen interpretierte die KI eine Tasche, die auf dem Beifahrersitz lag, als Menschen und verschickte daher einen Bußgeldbescheid. Problematisch für die KI ist darüber hinaus schwarze Kleidung. Eine Fahrerin hatte ein schwarzes Kleid an und sich mit ihrem schwarzen Gurt angeschnallt. Für die KI war der Gurt so nicht zu sehen, und der Fall konnte erst nach einem Einspruch gegen das Bußgeld eingestellt werden.

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