Bundeskanzler Friedrich Merz fordert von den Deutschen mehr Arbeitseinsatz – für Staatsbedienstete gilt das jedoch ganz offenbar nicht! Ausgerechnet in Bundesbehörden gelten laut Bild-Recherche besonders großzügige Homeoffice- und Auslandsregelungen. Sie gehen sogar noch über die vor Kurzem bekannt gewordenen sehr lockeren Vorgaben in vielen Ministerien hinaus.
Das zeigt eine neue BILD-Recherche. Besonders großzügig ist die Bundeszentrale für politische Bildung: Beschäftigte dürfen bis zu 30 Arbeitstage pro Jahr aus dem EU-Ausland arbeiten. Beim Bundeskriminalamt sind sogar bis zu 40 Tage mobiles Arbeiten möglich – nach Angaben der Behörde im Einzelfall auch außerhalb Europas, etwa aus Kanada, Thailand oder Südafrika. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erlaubt mobiles Arbeiten aus dem EU-Ausland für einen abgestimmten Zeitraum. Die Bundesagentur für Arbeit gestattet bis zu zehn Tage „Workation“, das ITZBund bis zu zwei Wochen.
Ein Bild, das viele Deutsche neidisch macht: Arbeit am Strand, außerhalb des regulären Urlaubs.
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