Der bundesweit bekannte Podcaster Ben Berndt geht jetzt juristisch gegen die Zensuraufsicht in Nordrhein-Westfalen vor. Die Landesanstalt für Medien in Düsseldorf will dem reichweitenstarken Podcaster nach eigenen Worten wegen seines spektakulären Interviews mit dem AfD-Politiker Björn Höcke „an die Wäsche“. Berndt setzt sich mit Hilfe des Hamburger Medienanwalts Joachim Steinhöfel zur Wehr.
Exakt vier Stunden und 36 Minuten dauerte das im Mai 2026 im Podcast „ungeskriptet“ veröffentlichte Gespräch von Ben Berndt mit dem Thüringer AfD-Chef Björn Höcke. Das ungekürzte Video sorgte bundesweit für großes Aufsehen und erreichte in nur wenigen Tagen Millionen Aufrufe auf YouTube und auf den einschlägigen Plattformen.
Nun fordert die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien, eine sogenannte Anstalt des öffentlichen Rechts, Ben Berndt ultimativ auf, die viel gesehene Folge nachträglich zu ändern. Nicht nur das: Der Medienunternehmer, der in Köln arbeitet, soll all seine rund 300 Podcasts überprüfen und Aussagen gegebenenfalls einordnen oder „richtigstellen“.
Statement: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zu aktuellen politischen Themen | 21.08.26














