Geheime Treffen in Ungarn: Irans Ex-Hardliner-Präsident kooperierte offenbar mit dem Mossad

vor etwa 13 Stunden

Geheime Treffen in Ungarn: Irans Ex-Hardliner-Präsident kooperierte offenbar mit dem Mossad
Bildquelle: Apollo News

Israelische Geheimdienste sollen nach Informationen der New York Times enge Kontakte zum früheren iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad gepflegt haben. Ziel soll es dabei gewesen sein, den ehemaligen Anti-Israel-Hardliner für sich zu rekrutieren und ihn als möglichen iranischen Machthaber nach dem Fall des Mullah-Regimes einzusetzen.

Demnach soll Israel über Jahre hinweg den Kontakt zu dem ehemaligen Präsidenten gesucht haben. Auch zu mehreren Treffen soll es gekommen sein. Die enge Zusammenarbeit gipfelte in einem geheimen Treffen in Ungarn im Jahr 2024. Die Regierung Orbán lud den zu diesem Zeitpunkt bereits politisch abgehängten Ahmadinedschad zu einer Klimakonferenz in Budapest ein. Dort soll es zu einem Treffen zwischen ihm und dem damaligen Leiter des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, gekommen sein.

Der Fundamentalist Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 in zwei aufeinanderfolgenden vierjährigen Amtszeiten Präsident des Iran. Während seiner Amtszeit leugnete er wiederholt den Holocaust, rief mehrmals zur Zerstörung Israels auf und drohte wiederholt mit dem Bau einer Atomwaffe. Nach seinem Ausscheiden nach acht Jahren hinderten ihn iranische Behörden wiederholt daran, erneut als Kandidat anzutreten. Mutmaßlich, weil er mehrmals mit dem geistlichen Führer Ali Khamenei in Konflikt geriet.

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