Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner hat AfD-Bundessprecherin Alice Weidel angegriffen und ein Verbotsverfahren gegen ihre Partei gefordert. Wenn er Weidel im Fernsehen sehe, könne sie „auf jeder Geisterbahn arbeiten“, sagte Stegner in der Sendung „Klartext Deutschland“ bei ServusTV.
Der Moderator fragte Stegner nach der persönlichen Wirkung des AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund. Dieser gehe offen auf Menschen zu und komme damit bei den Wählern an. „Der ist ein Verkäufer“, erwiderte Stegner. „Aber das Produkt, das er verkauft, ist großer Mist.“ Und weiter: „Und Frau Weidel, mit Verlaub, wenn ich die im Fernsehen sehe, also die kann auf jeder Geisterbahn arbeiten. Das ist in keiner Weise ein attraktiver Vergleich.“
Selbst der schlechteste Bundestagsabgeordnete der demokratischen Parteien könne dreimal mehr als Weidel, behauptete Stegner. Den Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke bezeichnete er als „ausgemachten Nazi“. Über AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla sagte Stegner, dieser sei „nicht sehr helle in der Birne“.
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