Seit 65 Jahren ist der Zollstocker Dienstagszug ein fester Bestandteil des Kölner Karnevals. Doch damit ist im nächsten Jahr Schluss – die Auflagen und Sicherheitskosten seien zu hoch, meint der Veranstalter. Der Vorsitzende des Vereins „Freunde des Zollstocker Dienstagszuges“, Michael Siegenbruck, spricht von einer „Finanzierungskatastrophe“.
Mit den immensen Kosten für den Sicherheitsdienst fange es an, sagte Siegenbruck dem Kölner Stadt-Anzeiger. Allein die Auflagen seien kaum zu stemmen. Sie würden „immer strenger“. Ein Zug koste jedes Jahr 13.000 Euro, und die müsse man auch jedes Jahr einnehmen.
Zwei Schulen und ein Verein hätten aus wirtschaftlichen Gründen bereits abgesagt, erklärte Siegenbruck weiter. Man sei aber nicht nur auf seine knapp 80 Mitglieder, sondern vor allem auch auf Sponsoren und „Goodwill“ angewiesen. In diesem Jahr sei „alles zusammen“ gekommen.
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