Was für ein Schmierentheater! Was für ein abgekartetes Spiel! Da muss ein tragischer Todesfall in der eigenen Familie ganz offensichtlich für die Ouvertüre zu Rot-Rot-„Grün“ demnächst auch im Bund herhalten. Niemand im politischen Berlin glaubt ernsthaft daran, dass die Trauer über den Tod ihrer Stieftochter der wahre Grund für den Rücktritt von Bärbel Bas (SPD) ist. DK-Redakteur Aloys Krause analysiert die Abläufe genauer.
Von Aloys Krause
Wer die Rücktrittserklärung der SPD-Co-Vorsitzenden und Bundesarbeitsministerin genau liest, dem fallen zwei Dinge auf:
1. Nach einleitenden Worten über den schmerzhaften Verlust der bereits am 26.September verstorbenen Steiftochter schaltet Genossin Bas ohne Umschweife in den Angriffsmodus gegen die Union.
2. Noch aufschlussreicher ist ihr direkter Hinweis auf die jüngsten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, aus denen die SPD „Lehren ziehen“ müsse.
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