Fast eine Million Anträge: Spaniens Legalisierungsprogramm für illegale Migranten wird mit Anträgen überrannt

vor 2 Monaten

Fast eine Million Anträge: Spaniens Legalisierungsprogramm für illegale Migranten wird mit Anträgen überrannt
Bildquelle: Apollo News

Spaniens sozialistische Regierung hat im April mittels eines Dekrets den Aufenthaltsstatus Hunderttausender illegaler Migranten legalisiert. Migranten konnten mit einem Antrag eine legale Aufenthaltsgenehmigung anstreben. Seitdem wird das Migrationsministerium überrannt, ursprünglich rechnete es nämlich mit lediglich 500.000 Anträgen. Nun gab das Ministerium bekannt, bisher 900.000 Anträge erhalten zu haben – und es sollen noch mehr werden.

Die Flüchtlingshilfsorganisation CEAR gehe nämlich davon aus, dass die Zahl der Anträge bis zur Schließung des Programms zum Ende des Monats eine Million übersteigen wird, wie Reuters berichtet. Damit würde die Zahl der Anträge die Einschätzungen des Ministeriums um mehr als das Doppelte übersteigen.

Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Pedro Sánchez hat das entsprechende Dekret Mitte April dieses Jahres unterzeichnet. Sánchez bezeichnete den Schritt als „Akt der Normalisierung“. Dieser würde die „Realität von fast einer halben Million Menschen“ anerkennen, betonte Sánchez damals auf X. Die Maßnahme sei laut der Regierung auch aus wirtschaftlicher Notwendigkeit getroffen worden. Viele Migranten, vorrangig aus Afrika und Südamerika, die in der Wirtschaft arbeiten, würden seit längerer Zeit auf eine Genehmigung warten.

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