Nach Informationen aus EU-Kreisen würde das geplante Verbot 60 Prozent des Neuwagenmarktes betreffen. 2023 wurden EU-weit 10,6 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen, der Großteil davon entfiel auf gewerbliche Abnehmer, der verbleibende Anteil entfällt auf Privatkunden, die zunächst nicht betroffen wären, berichtet aktuell „Bild am Sonntag“.
Der EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU, EVP) warnt vor den Folgen für Verbraucher und Unternehmen. In einem Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, aus dem die Bild am Sonntag zitiert, fordert er, den Plan zu stoppen. Es drohe ein künstlich beschleunigter Umstieg auf E-Fahrzeuge, der vor allem aus Quoten- und nicht aus Überzeugungsgründen erfolge.
Andere Mietwagenfirmen rechnen laut Bericht mit deutlich steigenden Preisen für ihre Fahrzeuge – was insbesondere Tourismus, kleine Unternehmen und Pendler hart treffen könnte.
89. Sitzung des Deutschen Bundestages | 09.07.26










