„Erhebliches Risiko langfristiger Schäden“ – trotzdem dürfen 11-Jährige jetzt an Pubertätsblocker-Studien teilnehmen

vor etwa 2 Monaten

„Erhebliches Risiko langfristiger Schäden“ – trotzdem dürfen 11-Jährige jetzt an Pubertätsblocker-Studien teilnehmen
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„Ein potenziell erhebliches und bislang nicht quantifiziertes Risiko langfristiger biologischer Schäden“ – mit dieser Begründung stoppte die britische Arzneimittelbehörde (MHRA) erst im Februar dieses Jahres die sogenannte PATHWAYS-Studie. Ohne Altersbegrenzung und Sicherheitskriterien sollten darin Kinder untersucht werden, die Pubertätsblocker einnehmen. Doch inzwischen ist man von seinen Sicherheitsbedenken offenbar abgerückt. Die MHRA entschied nun, dass Mädchen ab 11 und Jungen ab 12 Jahren an der Studie des King’s College London teilnehmen dürfen.

Die Behörde hatte bei der Unterbrechung der Studie im Februar noch mitgeteilt, dass die „biologische Sicherheit in dieser vorgeschlagenen Kohorte nicht endgültig nachgewiesen wurde“. Deshalb schlug man zumindest einen „abgestuften/schrittweisen Ansatz“ vor, „der mit einer Untergrenze von 14 Jahren beginnt“.

Warum genau man davon nun wieder abrückt, bleibt offen. Die MHRA hat lediglich eine Mitteilung dazu veröffentlicht, dass zusätzlich zum Mindestalter Abbruchkriterien festgelegt werden. Dazu gehören Kriterien für die Sicherheit der Knochengesundheit, kognitive Funktionen und vaginale Blutungen. Außerdem werden die Teilnehmer darüber informiert, wie sie ihre Fruchtbarkeit erhalten können.

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