Astronomische Kosten, schwindende Wettbewerbsfähigkeit und flüchtende Schlüsselindustrien: Während die Politik unbeirrt an ideologischen Klimazielen und planwirtschaftlichen Quoten festhält, zahlt der Bürger die Zeche für ein System, das physikalische und ökonomische Realitäten ignoriert.
In der Klimaforschung bewegt sich etwas. Erst kürzlich wurde das Worst-Case-Szenario RCP 8.5 auch offiziell zu Grabe getragen, das für das Jahr 2100 eine globale Erwärmung von 4 bis 5 Grad und einen meterhohen Anstieg des Meeresspiegels prognostizierte. Schon zuvor musste das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung seine hanebüchene Studie über angebliche Billionenschäden durch den Klimawandel zurückziehen. Auch die Haltung zur Atomkraft hat sich international geändert und inzwischen stufte sogar die EU-Kommission die Atomkraft als nachhaltig ein.
Woran sich jedoch nichts geändert hat, ist die verbissene Entschlossenheit der schwarz-rot-grünen Parteien, die sogenannte „Energiewende“ bis zum beseligenden Ende, der bundesdeutschen Treibhausgasneutralität im Jahr 2045, durchzuziehen.
Das könnte sogar klappen, aber nicht, weil Wind und Sonne ein wirtschaftlich florierendes Gemeinwesen zuverlässig mit kostengünstiger Energie versorgen (das ist schon rein physikalisch unmöglich), sondern weil bis dahin keine produzierende Industrie mehr in der Bundesrepublik ansässig sein dürfte, die die reine Luft mit Treibhausgasen verpesten könnte.
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