„Angst, bestimmte Lokalitäten mit Behinderten zu besuchen“: Schauspieler sorgt sich vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt

vor 10 Tagen

„Angst, bestimmte Lokalitäten mit Behinderten zu besuchen“: Schauspieler sorgt sich vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt
Bildquelle: Apollo News

Am Sonntagabend haben sich in der ARD-Talkshow Caren Miosga der CDU-Politiker Armin Laschet und weitere Gäste über die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und den Umgang mit der AfD ausgetauscht. Auch der Schauspieler Christian Friedel schaltete sich in die Debatte ein, äußerte seine Sorge um die Zukunft Sachsen-Anhalts im Falle einer künftigen AfD-Regierung und schilderte dabei die persönlichen Erfahrungen eines Freundes.

Nach einer Diskussion über die sogenannte Brandmauer zur AfD wandte sich Miosga an Friedel, den sie als „Außenstehenden“ bezeichnete, und fragte ihn, wie er zu den veränderten Mehrheitsverhältnissen und dem Umgang mit der AfD stehe. Friedel sagte, er müsse nun „Haltung zeigen“ und sich auch „aus der Blase“ herausbewegen. In der Stadt herrsche eine große Anspannung, zudem gebe es Ängste. Das untermauerte er mit einem Beispiel aus seinem engsten Umfeld.

„Ein Musikerfreund von mir in Sachsen zum Beispiel hat einen behinderten Bruder und hat jetzt schon Angst, bestimmte Lokalitäten zu besuchen, um ihn zu schützen.“ Das habe ihn sehr erschreckt, erklärte der Schauspieler seine Angst vor einer AfD-Regierung.

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