Über dieses Kleid spricht halb Amerika seit Tagen: Usha Vance, die Frau des Vizepräsidenten JD Vance, trug das Teil der Marke Old Navy bei der Vatertags-Ausgabe ihres Kinder-Podcasts „Storytime with the Second Lady“. Vance, die im Juli Kind Nummer vier erwartet, zeigte in dem leuchtenden, enganliegenden Kleid ihren Bauch – und sofort strickte die linke Presse eine Story daraus: Vanessa Friedman von der New York Times beobachtet in ihrem Artikel „Die Politik und Macht des Schwangerschaftsbildes“, dass gleich drei Frauen im engeren Arbeitsumfeld von US-Präsident Donald Trump gleichzeitig schwanger seien, darunter auch die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, und Katie Miller, die Frau des Vize-Stabschefs des Weißen Hauses, Stephen Miller.
Usha und JD Vance
Das sei an sich noch nicht bemerkenswert, aber WIE sie ihren Bauch in engen Kleidern und Instagram-Posts präsentierten, sei eine klare Aussage: Es sei in der MAGA-Welt der Gipfel des Feminismus, Kinder zu bekommen. Die werdenden Mütter hätten die Standards verschoben, indem sie das Weiße Haus als Plattform für Fruchtbarkeit und Familienpolitik darstellten, so Friedman. So seien sie das Gegenstück zu den muskulösen Martial-Arts-Kämpfern, die Trump als Sinnbild für Männlichkeit antreten ließ.
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